Ende der Krise in Sicht - Hat die SPD rote Riesen?
Nur ein Komet könnte die SPD noch aus der Krise führen - wenn sie den strauchelnden Planeten nicht durch Staatshilfen stabilisiert.
Das Ende der Krise ist in Sicht. Forscher des Pariser Weltraumobservatoriums haben entdeckt, dass schon in 3,5 Milliarden Jahren ein Planet aus seiner Umlaufbahn taumeln und mit der Erde kollidieren könnte. Das ist eine gute Nachricht für die SPD. Denn nach einem solchen Zusammenstoß wäre sie gleichauf mit der Union.
Eventuell kann man damit auch den unverschämt populären CSU-Wirtschaftsminister in eine Falle locken. Denn es ist zu erwarten, dass Karl-Theodor zu Guttenberg mit seiner Opel-Arcandor-Erfolgsargumentation reagiert: Man könne ein angeschlagenes Marktobjekt wie die Erde nicht künstlich am Leben halten. Dadurch würden Steuerzahlern und allen kommenden Generationen unerträgliche Lasten aufgebürdet. Ein Weltuntergang sei ja nun nicht gleich ein Weltuntergang.
Falls der SPD-Plan aufgeht, bleibt Merkur in der Spur, Guttenberg tritt enttäuscht zurück, und die Erde existiert noch bis zu fünf Milliarden Jahre. So lange funktioniert jedenfalls die Sonne, es sei denn, sie fällt unter das EU-Glühlampenverbot. Nachdem sein Brennstoff erschöpft ist, bläht das Zentralgestirn sich zu einem sogenannten Roten Riesen und verschlingt einen Planeten nach dem anderen. Die SPD arbeitet seit geraumer Zeit daran, diesen Prozess populärwissenschaftlich zu veranschaulichen: Ihr Brennstoff ist schon lange verbraucht. Verschlungen wurde auch viel, Personen und Programme. Und der Rote Riese? Ist es Frank-Walter Steinmeier?
Quelle: Welt-Online
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